Warum durchgängig durchgängig besser ist.

 
Ihre Suche für „Warehouse Management Software“ ergab ca. 9.400.000 Treffer. Und nun?
Wer bei Google, Bing oder Yahoo „WMS“ eingibt, stößt auf eine unüberschaubare Menge an Angeboten. Sieht man genauer hin, kristallisieren sich drei Gruppen an Software-Anbietern heraus. Sie kommen jeweils aus einer eigenen Richtung – und führen deshalb auch unterschiedlich erfolgreich in die Zukunft effizienter Supply Chains.
 
 
Lösungsstrategien für ein Warehouse Management System

 WMS als Modul des ERP-Systems

Auf der einen Seite stehen ERP-Anbieter, die Software für alle Bereiche eines Unternehmens anbieten. Das hat drei Dinge zur Folge.

Erstens geht die Anwendungsbreite fast immer auf Kosten der funktionalen Tiefe. Wer auch Human Capital Management und Software für Stadtverwaltung anbietet, kann nicht alle Facetten eines Warehouses kennen. Seine Stärke liegt ja eben im Generalisieren.

Zweitens sind viele dieser Systeme nicht flexibel genug anpassbar auf die speziellen Prozesse Ihres Unternehmens – oder wenn, dann nur mit hohem Aufwand. 

Auch hier erweist sich, dass die Standardisierung, die ein ERP-System in die Prozesse bringt, auch eine Kehrseite hat – denn Logistik ist eben etwas anderes als Angebotsschreibung oder Lohnabrechnung.

Drittens: Obwohl die ERP-Anbieter die Durchgängigkeit ihrer Systeme stets als Hauptargument bemühen, ist diese Durchgängigkeit keineswegs immer gegeben. Oft sind die WMS-Module zugekauft und nur durch Schnittstellen integrierbar. Liegt also die WMS-Lösung im genauen Gegenteil zur ERP-Generalisierung? In der extremen Spezialisierung?

 
 

 Nischen-WMS als hochperformantes, aber starres IT-Silo

Die zweite große Gruppe umfasst genau diese stark spezialisierten Nischenanbieter. Sie kommen häufig aus der Automation und haben inzwischen oft notgedrungen neben Regalbediengeräten und Flurförderfahrzeugen auch Software für Lagerverwaltung in ihr Portfolio aufgenommen. Betrachten die ERP-Systeme Unternehmen aus der Vogelperspektive, so nehmen diese Software-Anbieter das einzelne Lager ganz genau unter die Lupe. Das hat Vorteile: Gerade wenn man ein neues Lager plant und aufbaut, hat man hier einen einzigen Ansprechpartner für alle Fragen der Lagerung (aber eben wiederum nur für das Lager). Auch hier hat die Stärke ihre Kehrseite: Ein solches Lagerverwaltungssystem ist ein klassisches „Silo“, das erst durch Schnittstellen mit anderen Systemen verbunden werden muss, und oft sogar die eng zum Lagerprozess gehörenden Logistikabläufe nicht mit unterstützen kann.

Solche Lager sind in sich sehr leistungsfähig – aber für ihre Einbindung in die Supply Chain ist ihr isoliertes „Betriebssystem“ eher ein Hemmschuh. Eine Umstellung in der Lieferstrategie, zum Beispiel auf VMI oder die dezentrale Lagerung an mehreren Lagerorten ist nur mit großem Aufwand möglich. 

Doch genau solche flexible und adaptive Prozesse sind inzwischen zum Wettbewerbsfaktor Nummer 1 für alle Unternehmen geworden, die eng in ein kollaboratives Liefernetzwerk eingebunden sind.

Und genau hierin liegt der dritte Ansatz: Nicht das ganze Unternehmen steht im Mittelpunkt und auch nicht das einzelne Lager – sondern die komplette logistische Prozesskette.

 
 

 WMS als Teil einer Logistik-Suite

Das WMS wird oft mit dem Herzen in einem Organismus verglichen. Wer dieses Bild ernst nimmt, der muss die gesamte logistische Prozesskette als Einheit betrachten, quasi als das „Herz-Kreislauf-System“. Übertragen bedeutet dies: Man kann noch so effizient die Optimierung der Lagerplatzauslastung (Slotting) betreiben – das bringt alles nichts, wenn man bei den vor- und nachgelagerten Prozessen nicht mit der gleichen IT-Effizienz ans Werk geht; oder wenn Begleitprozesse weiterhin manuell bearbeitet oder nur über umständliche und starre Schnittstellen erschlossen werden: Wareneingang, Zollabwicklung, Transportplanung und -beauftragung sowie die Frachtkostenberechnung sind nur einige Beispiele, die – um im Bild zu bleiben – als „Arterien“ funktionieren müssen, damit das WMS-Herz schlägt. Ein anderes Beispiel ist die Sicht auf die Bestände. Ein reiner WMS-Anbieter kann zwar Überblick über „sein“ Lager verschaffen, aber um echte Transparenz zu erlangen, muss „Stock in Transit“ ebenfalls sichtbar gemacht werden. Das schafft kein reines WMS-System. 

Das eben schaffen die Softwareanbieter, die aus der dritten Richtung kommen: Das eben schafft AEB. AEB ist spezialisierter als die ERP- und dennoch deutlich breiter aufgestellt als die Nischen-WMS-Anbieter. AEB geht den logistischen Prozess entlang, nimmt den „Faden“ am einen Ende auf (zum Beispiel beim Auftrag im ERP-System) und führt ihn über alle Schritte zum anderen Ende (bis zur Auslieferung beim Kunden). Eine Logistik-Suite wie ASSIST4 wird daher den Anforderungen gerecht, die Supply Chains im 21. Jahrhundert an ihre Mitglieder stellen: Adaptivität, Collaboration-Fähigkeit, Transparenz und Geschwindigkeit in allen Prozessen. Das doppelte Erfolgskonzept, das Sie mit Warehouse Management in ASSIST4 umsetzen können, heißt: Machen Sie aus der reinen Lagerverwaltung echtes Warehouse Management – und integrieren Sie dieses nahtlos in den logistischen Gesamtprozess.

 
 

Darum das WMS von AEB

 
  • Das WMS Modul ist Teil der kompletten Logistik-Suite von ASSIST4
  • Weil Ihre Prozesse nicht erst im Lager beginnen und dort nicht aufhören, deshalb die durchgängige Lösung.
  • ASSIST4 ist investitionssicher, weil leicht skalierbar & flexibel
  • Äußerst intuitive Benutzung auf allen Devices: Auf mobilen Geräten identisch mit den Desktop-Anwendungen.
  • Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Sehr hohe Flexibilität. 
  • Anbindungen an WMS-Automatisierungssysteme, wie z.B. Regalbediengeräte, Fördertechnik, Waagen
  • Konfigurierbare Hintergrundprozesse, in Echtzeit oder im Batch
  • Dokumentenmanagement einschließlich Archivierung
 
 
 
 
 
 

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